Bildalerie Utah

Schon von alters her übte der Zion Canyon, das Herz des Parks aus steilen Felsen und jadegrünem Wasser, einen starken Eindruck auf die Menschen aus: Die indianischen Ureinwohner hielten ihn für den Wohnort der Dämonen und mieden ihn bei Dunkelheit. Die weißen Pioniere, zumeist fromme Mormonen, sahen in seinen mannigfaltigen Formen dagegen die vollkommene Schönheit der Schöpfung und gaben ihnen freudig biblische Namen. Soviel frühe Anerkennung führte dazu, dass er Utahs erster National Park wurde. Ein Park des Flusses, des Virgin River, der ihn gestaltet und noch nicht vollendet hat. Mit seiner großen Energie und Beständigkeit treibt er die Schlucht noch immer tiefer in das Markagunt Plateau.

Zion NP, Blick von Scouts Lookout in den südlichen Teil des Zion Canyon

Zion Canyon, Zion NP     1 / 33
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Der Aussichtspunkt Scouts Lookout schaut steil hinunter in den oberen Teil des Zion Canyon, dominiert vom Temple of Sinawava. Wer dann das letzte steile Stück hinauf zum Angels Landing erklimmen will, sollte erst die Hosenträger stramm ziehen: An dicken Ketten gesichert geht es die verbleibenden 800 m entlang der schmalen, selten mehr als 3 m breiten Bergflanke hinauf. Aber der Ausblick nach Süden bis zur Öffnung des Canyons macht alles wett! Um die Ausrüstung für die Kletterei handlich zu halten, genügen ein 24er und ein leichtes Telezoom.

Die Texte und Bilder dieser Seite sind in Buchform in der Reihe PhotoFührer Publikationen unter dem Titel PhotoFührer USA Südutah erschienen.
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