Photogalerie „Die Essenz der Dinge“

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Telegraphenmasten, Painted Desert/Arizona     7 / 15
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Daß so eine Vorstellung der Welt nicht rein mystischer Natur ist, sondern auf harten Fakten basiert und sich Westons „wholeness“ nicht nur der spirituellen Erfahrung offenbart, hat uns die Physik seit den 1920er Jahren bewiesen.
Die Jahrhundertwende hatte mit dem Quantum einen neuen Begriff in die Wissenschaft eingeführt. Dies war notwendig geworden, weil experimentelle Messungen in der Größenordnung unterhalb von Molekülen Ergebnisse lieferten, die mit der klassischen Physik nicht zu erklären waren. Zudem lassen sich die in diesen Experimenten auftretenden Phänomene nicht eindeutig als Welle oder Teilchen charakterisieren und sind eben auch quantisiert, d.h. sie laufen nicht kontinuierlich ab, sondern treten in diskreten Veränderungsstufen auf, dem Quantum. Damit war die Quantenphysik begründet, die sich mit dem Verhalten und den Wechselwirkungen der kleinsten Teilchen und Prozesse befasst, um sie berechenbar zu machen. Auch wenn die Welt, die die Quantentheorie beschreibt, in vielerlei Hinsicht dem gesunden Menschenverstand zuwider läuft, wäre unsere moderne Welt ohne sie unvorstellbar. Wir hätten weder Kernenergie, Laser, Kernspintomographen oder Mikrochips.

Die Texte und Bilder dieser Galerie sind in Buchform in der Reihe Photographie und Metaphysik unter dem Titel Edward Weston und die Essenz der Dinge erschienen.
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