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Zuckerstangen und Lollies, eine Schüssel voll Süßigkeiten, glühend, wie von innen erleuchtet und doch nur angestrahlt von der Morgensonne. So präsentiert sich das Bryce Amphitheater dem überraschten Betrachter. Dabei ruft der Name ganz falsche Erwartungen wach, denn wie die indianischen Ureinwohner schon festgestellt haben, ist der Bryce kein Canyon im bekannten Sinne. Attraktion des Parks ist vielmehr die Reihe der vier großen und 12 kleineren Amphitheater, die die Erosion in die Ostseite des lang gezogenen Paunsaugunt Plateaus gefressen hat. In ihnen tritt der Claron Kalkstein der Pink Cliffs zu Tage, den Wind und Wasser mit unendlicher Geduld und Variation zu Säulen, Wänden, natürliche Brücken, Rundbögen und Fenster, kollektiv Hoodoos genannt, geschliffen haben.

Pfeil Zurück Pfeil Zurück Bryce Canyon NP, Blick vom Bryce Point über das Bryce Amphitheater

Bryce Point, Bryce Canyon NP     6 / 33
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Bryce Point ist super, um das frühmorgendliche Seitenlicht auf den Formationen des zentralen Amphitheaters zu beobachten. Für diese wunderbare Szene eignen sich Brennweiten um die 35 mm für Übersichten und ab 180 mm für Details. Ebenfalls gut zu beobachten ist die horizontale und vertikale Abfolge der Schichten und Farben. Je nach Bewölkung ist das Licht im Sommer bis 08:00 oder 08:30 Uhr gut. Von hier oben aus kann man im Westen die Grottos sehen. An ihnen können Sie die verschiedenen Lichtsituationen des Tages festmachen. Bei tiefstehender Sonne stehen sie wie ein scharfgezeichnetes Relief heraus, bei bedecktem Himmel sind sie scheinbar nicht vorhanden.

Die Texte und Bilder dieser Seite sind in Buchform in der Reihe PhotoFührer Publikationen unter dem Titel PhotoFührer USA Südutah erschienen.
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