Bildgalerie Las Vegas

Die konventionellen Tageslichtfilme reagieren auf künstliches Licht mit einem mehr oder weniger starken, warmen Farbstich. Und das ist ganz gut so, denn er unterstreicht das subjektive Empfinden. Reine Kunstlichtfilme geben solche Situationen vergleichsweise kühl wieder. Beide Varianten führen zu interessanten Bildern und Versuche schon zu Hause geben Sicherheit. Wenn Sie digital arbeiten, stellen Sie den Weißabgleich einfach ab und zu auf „Tageslicht“, um diesen Effekt zu erzielen.

Pfeil Zurück Pfeil ganz Zurück Blick über den Las Vegas Blvd auf das Flamingo Hilton Hotel

Flamingo Hilton, Las Vegas     5 / 15
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Eine analoge Variante ist der Cross-Prozess, bei dem ein belichteter Diafilm im eigentlich falschen Negativprozeß entwickelt wird und deshalb überraschend farb- und kontraststarke Negative produziert. Kunst- und Tageslichtsituationen werden auf diese Weise verfremdet und schaffen eine ganz eigene Bildwelt. Experimente sind auf jeden Fall mit verschiedenen Filmen angeraten, denn jedes Material reagiert völlig anders auf dieses Verfahren. Digitalphotographen können diesen Effekt mit verschiedenen Filtern in der EBV erzielen. Bewegungseffekte von Menschen oder Autos mit Belichtungszeiten von einigen Sekunden beleben die Bilder und machen sie interessanter. Aufnahmen in den Hotels erfordern auch bei 400 ASA oft ein Stativ.

Die Texte und Bilder dieser Seite sind in Buchform in der Reihe PhotoFührer Publikationen unter dem Titel PhotoFührer USA Nordarizona erschienen.
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