Bildgalerie Kalifornien

Das vulkanische Kapitel der Geschichte Death Valleys beginnt vor rund 50 Millionen Jahren und die feuerspeienden Schlote überziehen weite Teile des Landes mit dicken Lava- und Ascheschichten, deren mineralisch-farbige Hinterlassenschaften sich noch heute an Stellen wie der Artists Palette zeigen. Dann folgt eben jener spannende Moment vor nur noch 3 Millionen Jahren in dem sich die tektonischen Prozesse umkehren, in dem sich Verdichtung in Ausdehnung wandelt und der Extremfall Death Valley geboren wird. Von nun an treiben zusammenhängende und unzusammenhängende Teile der Kruste auseinander, zu studieren am Badwater Basin und dem Höhenzug der Panamint Mountains im Westen, die sich als Einheit nach Osten bewegen und im Tal auch heute immer wieder frische Brüche in den Gesteinsschichten entstehen lassen. Dieser Vorgang macht sogar die Wirkung der Erosion wett, die den Talboden unaufhörlich mit losem Material aus den höheren Regionen füllt.

Pfeil Zurück Die Panamint Dunes im Death Valley

Panamint Dunes, Death Valley NP     2/42
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Schwieriger zugänglich sind wiederum die im Westen gelegenen Panamint Dunes. Auf dem Weg von Stovepipe Wells nach Panamint Springs zweigt bei Meile 17 eine Staubstraße nach Norden ab. Von ihrem Ende aus müssen Sie weitere 3 mi querfeldein wandern. Die Besonderheit dieser Dünen ist ihre Lage an einem Steilhang.

Die Texte und Bilder dieser Seite sind in Buchform in der Reihe PhotoFührer Publikationen unter dem Titel PhotoFührer USA Zentralkalifornien erschienen.
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