Bildgalerie Kalifornien

Dabei ist Death Valley in seiner Anlage im Prinzip keine ungewöhnliche Landschaftsform im Westen der USA: Zwischen dem Küstengebirge der Sierra Nevada im Westen und dem Colorado Plateau im Osten erheben sich unzählige wellenartige Höhenzüge, durch tellerebene Täler voneinander getrennt. Genauso verhält es sich hier. Allerdings liegt nur dieses Tal nahe genug an einer tektonischen Nahtstelle als das eine Senke entstehen konnte, die mit Badwater (-86 m) den tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre im Schatten des mehr als 3300 m hohen Telescope Peak aufweist.

Pfeil Zurück Pfeil ganz Zurück Blick vom Badwater Point im Death Valley auf die im Licht des Sonnenaufgangs badenden Panamint Mountains

Sonnenaufgang, Badwater Death Valley NP     3 / 42
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Zum Sonnenaufgang oder gar nicht! Das gilt auch für Badwater genau unterhalb von Dantes View. Jeder lässt sich zwar gern mit dem Holzschild „Lowest Point in Western Hemisphäre“ photographieren, doch liegt der weiße Grund der Salzpfanne 20 mi südlich von Furnace Creek für wirklich reizvolle Bilder denkbar ungünstig: Zu dicht unterhalb der Amargosa Range und zu weit von den Panamints im Westen entfernt. Einzige Ausnahme sind die Tage an denen sich viel Schmelzwasser aus den höheren Lagen an diesem Tiefpunkt sammelt und einen reflektierenden See für den Sonnenaufgang bildet.

Die Texte und Bilder dieser Seite sind in Buchform in der Reihe PhotoFührer Publikationen unter dem Titel PhotoFührer USA Zentralkalifornien erschienen.
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