Photolexikon Buchstabe W




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Wechselobjektiv | Wechselobjektivfassung | Wechselspeicherkarte | Weichzeichner | Weitwinkelobjektiv | Weißabgleich | Wood-Effekt | Weitwinkelkonverter | Weitwinkelzoom


Wechselobjektiv
Objektiv, das nicht fester Bestandteil der Kamera ist (wie bei Kompaktkameras), sondern durch ein anderes ersetzt und auf die Kamera montiert werden kann.

PhotoWissen Band 1 Bildentstehung, Raumtiefe und Größe stellt die visuellen Grundlagen der Bildwirkungen unterschiedlicher Brennweiten ausführlich dar.

Wechselobjektivfassung
Herstellerspezifischer Anschluss für Wechselobjektive bei (digitalen) Spiegelreflexkameras bzw. Kameras mit wechselbarem Objektiv.

Wechselspeicherkarte
Speicherkarte die aus der Kamera entfernt und wieder eingesetzt werden kann. Eigentlich sind alle Speicherkarten wechselbar; fest eingebaute Speicher (auch Festspeicher genannt) existieren bei Digitalkameras kaum in Kartenform.

Weichzeichner
Ein Trickfilter mit einer mehr oder weniger rauhen Oberfläche, der eine Überlagerung der scharfen Abbildung mit einer überstrahlten, verwischten oder unscharfen bewirkt. Die einfachste Weichzeichnung läßt sich aber auch ohne Hilfsmittel erzielen, indem man die Frontlinse des Objektivs anhaucht, und durch den Beschlag fotografiert.

Weißabgleich
Kameraabstimmung auf die jeweilige Lichtart. Neben dem automatischen Weißabgleich der Kamera kann meist auch noch zwischen "Tageslicht", "bedeckter Himmel", "Glühlampe" und "Leuchtstoffröhrenlicht" gewählt werden, um die Farben noch realitätsgetreuer wiederzugeben oder künstlerisch zu verfremden. Bei Video- und Digitalkameras eine zumeist automatische Angleichung der Aufnahmeabstimmung an die Farbtemperatur der Lichtquelle.

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Weitwinkelobjektiv
Objektiv mit einer Brennweite kürzer als die des Normalobjektivs, es erbringt daher einen größeren Bildwinkel. Bei Kleinbildkameras sind Brennweiten von 35mm oder 28mm sehr gängig, doch gibt es Brennweiten bis zu 6mm. Wenn ein Objektiv etwa die Hälfte der Brennweite des Normalobjektivs oder weniger besitzt, spricht man auch von Superweitwinkelobjektiven (z.B. 24mm, 18mm u.s.w.). Im Vergleich zur Darstellung eines Normalobjektivs wird beim Weitwinkel durch den größeren Bildwinkel der Bildvordergrund betont. Die Schärfentiefe ist beim Weitwinkelobjektiv größer als beim Normalobjektiv, und nimmt mit abnehmender Brennweite noch zu. Weitwinkelobjektive für Spiegelreflexkameras sind als Retrofokus-Konstruktion ausgeführt, da die Brennweite durchweg kürzer ist, als es der vom Spiegelsystem benötigte Platz erlauben würde. Die Lichtstärke von Weitwinkelobjektiven bewegt sich zwischen 1:1,4 bis zu 1:4, wobei sehr lichtstarke Typen einer aufwendigen Korrektur bedürfen und sehr teuer sind. Eine Sonderform des Weitwinkels ist das Fisheye-Objektiv, welches einen Bildwinkel von 180° oder darüber abdeckt, bei dem die tonnenförmige Verzeichnung jedoch nicht korrigiert ist.

PhotoWissen Band 1 Bildentstehung, Raumtiefe und Größe stellt die visuellen Grundlagen der Bildwirkungen unterschiedlicher Brennweiten ausführlich dar.

Weitwinkelkonverter
Objektivvorsatz, der die Brennweite verkürzt.

Weitwinkelzoom
Ein Objektiv veränderlicher Brennweite, welches in einem einzigen Objektiv den Weitwinkelbereich abdeckt. Für das Kleinbildformat besitzt ein typisches Weitwinkelzoom den Brennweitenbereich von etwa 18mm bis 35mm.

Wood-Effekt
Ein 1910 von dem Biologen R. W. Wood entdeckter Effekt, der in der Infrarotfotografie ausgenutzt werden kann. Das Chlorophyll von gesundem Blattgrün wirkt stark infrarot reflektierend, so daß es von Infrarotfarbfilm leuchtend rot, von Infrarotschwarzweißfilm hellweiß wiedergegeben wird. Landschaftsaufnahmen auf Infrarotfilm erhalten so einen verfremdenden Effekt. In der Botanik können dadurch gesunde Blattpflanzen von kranken unterschieden werden, noch ehe sich äußere Symptome einstellen.

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